VERARBEITUNGSWEISE NACH RAA-VERFAHREN

Handverarbeitung 

In der manuellen Verarbeitung können schon bei einem 2-fach-Isolierglas bis zu neun Prozessschritte für die Herstellung und Applikation des Abstandhalterrahmens erforderlich sein, was auch neun potenzielle Fehlerquellen zur Folge hat. Häufige Reklamationsgründe sind beispielsweise

  • Nach Augenmaß nur ungenau positionierte Abstandhalter
  • In der Mitte durchhängende Profile (speziell bei großen Formaten)
  • Mangelnde Parallelität von unmittelbar nebeneinander liegenden Abstandhaltern bei 3-fach-Verglasungen.

 

RAA-Verfahren

Silikonschaum-Abstandhalter werden vollautomatisch mit dem speziell hierfür entwickelten RAA-Verfahren (Robot Assisted Application) verarbeitet: Roboter setzen computergesteuert mit der nur von Maschinen leistbaren Präzision und Gleichmäßigkeit die Abstandhalter auf die Scheibe. Der seitlich aufgebrachte Acrylkleber, der als dritte Dichtungsebene dient, sorgt bei der Applikation für eine sofortige Fixierung auf dem Glas. Ein Durchhängen des flexiblen Abstandhalters ist damit ausgeschlossen. Das RAA-Verfahren kann auch bei größten Formaten sicher gesteuert und ausgeführt werden. Zudem reduzieren sich die erforderlichen Prozesse der Applikation auf vier Arbeitsschritte. Diese Vereinfachungen und der Qualitätsgewinn rechtfertigen die Investitionskosten für das Applikationsverfahren, weil Fehlproduktionen und vor allem Mängelanzeigen deutlich reduziert werden können.

 

Flexibler Silikonschaum-Abstandhalter für die robotergestützte Applikation.

 

Das RAA-Verfahren arbeitet mit der nur von Maschinen leistbaren Präzision und Gleichmäßigkeit.